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Nun war es endlich soweit, die letzte Veranstaltung des Jahres stand an. Sowohl bei den bärenstarken 500ern als auch bei den GP250ern und der Serienklasse SP250 war die Meisterschafft noch offen, ebenso in der GP125 Klasse. Für Spannung war also gesorgt. Auch die Wetterfee war uns wohlgesonnen und sagte sowohl für die Zeittrainings am Samstag als auch die Rennen am Sonntag Sonnenschein voraus.

Freitag um 11:30 ging es dann offiziell mit dem ersten Freien Training bei kühlem Herbstwetter los. Trainingsschnellster war hier Robert Dehner, der damit seine Titelambitionen klarmachte, vor Ron Schönfelder und dem Moto3-Nachwuchsfahrer Noel Willemsen.

Nachdem im ersten Training die kalten Temperaturen so manchen noch mit gebremstem Schaum vorm Mund unterwegs sein ließen, herrschten im zweiten Training, trotz bewölktem Wetter, gute Bedingungen, welche alle wahrnahmen. Anschließend wurde sich im Fahrerlagerplatz in diversen Grüppchen zusammengesessen und angeregt über Technik, die bisherige Saison und Heldentaten aus vergangenen Tagen philosophiert.

Am Samstag früh ging es bei bestem Sonnenschein aber noch frischen Temperaturen ins erste Zeittraining, was auch als stell-dich-ein für das Rennen am Sonntag diente, denn dies sollte unter gleichen Bedingungen stattfinden.

Robert Dehner bei letzten Checks vor dem Zeittraining

Um 15:15 sollte dann bei besten Aufzyndbedingungen, 22 °C und Sonne satt, die endgültige Entscheidung über die Startaufstellung fallen.

Die Schnellsten in ihren Klassen Q1 & Q2:

GP500

Ron Schönfelder #1-Ronax500

Bernd Herrmann #4-Suzuki RG500

Stephan Grün #9-MRG-Suzuki RG500

 

GP250

Kenny Mathiessen #67-Yamaha TZ250

Robert Dehner #38-Honda RS250

Daniel Wolf #28-Honda RS250

SP250

Heiko Senkel #228-Aprilia RS250

Dario Lucente Pipitone #220-Aprilia RS250

Thomas Wöhleke #226-Aprilia RS250

GP125

Peter Klaus #100-Honda RS125

Gerhard Wilshaus #87-Honda RS250

Moto3

Noel Willemsen #177-Honda NSF250R

Loris Schönrock #149-Honda NSF250R

Jona Eisenkolb #188-Honda NSF250R

 

Die Fahrerbesprechung bei Grüni am Truck läutete dann am Samstag den gemütlichen Teil ein. Während die einen den Kaffee bei Grünis Truck neben dem Torbogen nutzten um sich auszutauschen, ließen andere den Abend im Festzelt von ArtMotor ausklingen, der Name Biketoberfest war Programm.

 

Jetzt ist es auch schon Sonntag, 10 Minuten vor dem Rennen werden die Motoren warmlaufen gelassen, ein Geräusch wie ein großer Schwarm Hummeln und der Geruch von 2t-Öl schwebt in der Luft. Heute entscheidet sich wer Meister wird.

 

Rennen1

Bei den 500ern konnte Stephan Grün einen souveränen Sieg einfahren, vor Carsten Hoffman und Peter Seydel, der mit seinem 3.Platz wertvolle Punkte auf Ron Schönfelder gutmachte.

Sieger in der GP500: Stephan Gruen #9; dahinter Loris Schönrock #149 ( Moto3)

In der GP250 Klasse siegte unser dänischer Gaststarter Kenny Mathiessen vor Robert Dehner und dem Niederländer Erwin Postmus, vierter wurde Peter Christiani und Othmar Atzmüller, der nach einem Sturz noch Platz5 nach Hause fahren konnte. Mit seinem 2en Platz übernahm Robert damit wieder die Führung in der Meisterschafft, ihn und Othmar trennen nur 4 Punkte vor dem letzten Rennen.

Bei den GP125 siegte Peter Klaus souverän vor Gerhard Wilshaus.

Sieger in ihren Klassen: #100-Peter Klaus (GP125) und #87-Kenny Matthiessen (GP250)

Auch in der Serienklasse SP250 ging es heiß her. Hier gewann der Italiener Dario Lucente Pipitone vor Heiko Senkel und Ralf Merten, die Titelkandidaten Markus Pekacar und Christoph Schäfer wurden vierter und fünfter. Aber auch dahinter ging es eng zur Sache und es wurde teils bis zur letzten Runde noch um Positionen gekämpft.

 

#220 Dario Lucente Pipitone vor #228 Heiko Senkel

In der Moto3 Klasse konnte sich Noel Willemsen klar vor Loris Schönrock behaupten, auf Platz3 folgte Jona Eisenkolb.

Von links: Loris Schönrock, Noel Willemsen, Jona Eisenkolb

Rennen2

Den letzten Sieg der Saison2019 in der GP500 sicherte sich Bernd Herrman vor Carsten Hofmann und Stephan grün. Auf Platz4 kam Ajax Kühn ins Ziel. Peter Seydel kam als fünfter ins Ziel, dies Reichte ihm trotz Ausfall von Ron Schönfelder jedoch nicht um sich an die Spitze der Meisterschaft zu setzen.

Im Bild: #4 Bern Herrmann; #32 Peter Christiani; #10 Peter Seydel; #9 Stephan Gruen

Bei den GP250ern gab es einen engen Vierkampf an der Spitze, die ersten vier trennten beim Zieleinlauf nur eineinhalb Sekunden! In dieser Kampfgruppe konnte sich Erwin Postmus durchsetzen und holte sich den Sieg.Auf Platz 2 & 3 folgten Daniel Wolf und Carsten Schröter, vierter wurde Kenny Mathiessen. Da Othmar Atzmüller nach seinem Sturz in Rennen1, im 2en Rennen nicht mehr starten konnte, fuhr Robert den fünften Platz und damit die Meisterschaft ein.

 

In der Serienklasse führte kein Weg an Dario Lucente Pipitone vorbei, Heiko Senkel fuhr auf Platz 2, Markus Pekacar erkämpfte sich den Letzten Platz auf dem Podest mit nur einer Zehntel Vorsprung vor Thomas Wöhleke auf Platz vier, da Christoph Schäfer mit technischem Defekt ausfiel, reichte Markus dieser dritte Platz, um in der Meisterschaft an Christoph vorbeizuziehen und sich die Meisterkrone aufzusetzen.

Am Ende der Saison ganz vorne: Markus Pekacar #213 als Serienklasse-Meister

Bei den 125ern siegte erneut Peter Klaus vor Gerhard Wilshaus, der sich mit seinem zweiten Platz ebenfalls den Meistertitel sicherte.

In der Moto3 konnte sich dieses mal Loris Schönrock vor Noel Willemsen und Jona Eisenkolb behaupten.

Unterstützt von F.Koch-Rennsport: die Nachwuchsfahrer Jona Eisenkolb #188; Noel Willemsen #177; Loris Schönrock #149 bei der IGK in Oschersleben

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung bei gutem Herbstwetter, bei der meinem Eindruck nach alle zufrieden waren. Ich freue mich jedenfalls auf die Saison 2020.